Obwohl wir in Anlehnung an Standards und Hygienebestimmungen aus der Lebensmittelindustrie produzieren, gibt es derzeit ein Verbot der EU-Kommision für „Novel Food“, dass CBD als Zusatz in Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln verbietet.

Das bedeutet, dass wir unser CBD-Öl aktuell nur als sogenanntes „Aromaprodukt“ anbieten dürfen. Dadurch dürfen wir auch keine Verzehrempfehlung an unsere Kunden aussprechen.

Die meisten Berichte, in denen dieser Satz zitiert wird beziehen sich auf pharmazeutische Präparate, die zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Es ist korrekt, dass diese Medikamente einen sehr viel höheren Gehalt an CBD haben, als Produkte für den „Freizeitanwender“.

Man muss also immer darauf achten, welchen Zweck die Produkte erfüllen sollen. Die meisten Anwender benutzen CBD-Produkte zur Unterstützung im Alltag, dabei sind keine hochdosierten CBD-Produkte notwendig um eine Steigerung des Wohlbefindens festzustellen.

Wir produzieren unsere Produkte vom Anbau bis zur fertigen Verpackung ausschließlich in Deutschland. Wir achten dabei sehr penibel darauf, sämtliche rechtlichen Auflagen während des gesamten Produktionsprozesses zu erfüllen.

Das bedeutet auch, dass wir im landwirtschaftlichen Anbau nur ganz bestimmte, vorgeschriebene Hanfsorten anbauen dürfen.Diese in Deutschland legalen Hanfsorten verfügen nur über geringe Anteile an CBD und enthalten zudem auch THC.

Damit unsere Produkte sicher bleiben (indem der THC-Gehalt unter den vorgeschriebenen o,2% bleibt), können wir auf natürlichem Weg beim CBD-Gehalt im finalen Produkt nicht mehr als 5 % erreichen.

Es gäbe die Möglichkeit den CBD-Wert künstlich zu erhöhen, indem man Blüten nach der Ernte nachbehandelt, oder mit künstlichen Zusätzen, wie CBD-Isolat zu arbeiten, das widerspricht aber unserer Firmenphilosophie, rein naturbelassene Produkte herzustellen.

Unsere Ernte im letzten Jahr wurde von einem landwirtschaftlichen Betrieb durchgeführt, der sich grade in der „Umstellphase“ zur biologischen Bewirtschaftung befindet. Bis eine Bio-Zertifizierung erfolgt, muss der Landwirt dabei eine Frist von 2 Jahren einhalten.

Im Klartext bedeutet das, dass unser Hanf zwar schon nach den Vorgaben der Bio-Richtlinie angebaut wurde, wegen des fehlenden Zertifikats dürfen wir das allerdings noch nicht auszeichnen.

Für die Produktion in diesem Jahr arbeiten wir mit mehreren Landwirten zusammen und bemühen uns, bereits Ende des Jahres auch eine Bio-Produktreihe auf den Markt zu bringen.